Direkt angebunden an die Stadt
Die Verlängerung der U5 schafft eine schnelle und leistungsfähige Verbindung zwischen dem Europaviertel und dem Frankfurter U-Bahnnetz.
© Klaus Helbig/SBEV GmbH
Für die Verlängerung der Stadtbahnlinie 5 in Frankfurt übernimmt CDM Smith Objekt- und Tragwerksplanung für die neue Tunneltrasse.
Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt/Main (VGF)
Frankfurt, Deutschland
Mit dem Europaviertel entsteht in Frankfurt auf dem Gelände des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhofs ein neuer Stadtteil. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Messe und zum Bankenviertel werden hier auf einer Fläche von rund 145 ha bis zu 32.000 Arbeitsplätze und 3.800 Wohnungen geschaffen.
Die Verlängerung der U5 schafft eine schnelle und leistungsfähige Verbindung zwischen dem Europaviertel und dem Frankfurter U-Bahnnetz.
Der Tunnelbau führt durch den geologisch komplexen „Frankfurter Ton“ mit wechselnden Bodenverhältnissen.
Das Europaviertel wird über die Stadtbahnlinie U5 an das städtische U-Bahnnetz angebunden. Dazu wird die bestehende U-Bahnlinie ab der Haltestation „Platz der Republik“ zweigleisig ausgebaut und um etwa 2,6 km verlängert.
CDM Smith ist zuständig für die Objekt- und Tragwerksplanung in allen Leistungsphasen für die Tunneltrasse der Verlängerung der bestehenden Stadtbahnlinie U5. Die Trasse verläuft im ersten Teilabschnitt unterirdisch und teilweise unter bestehender Bebauung. Hier werden zwei getrennte Tunnelröhren mit einer Gesamtlänge von je 840 m errichtet, die durch die neue unterirdische Station „Güterplatz“ mit rund 170 m Länge unterbrochen werden. Im Anschluss wird die Strecke über eine Rampe an die Oberfläche geführt. Außerdem entstehen drei weitere Haltestationen in offener Bauweise durch dritte Beteiligte. Unsere Planungsgemeinschaft ARGE SBEV erbringt darüber hinaus unter unserer kaufmännischen Leitung die Planungsleistungen für alle TGA- und Ausbaugewerke.
„Mit der U5 wächst das Europaviertel rasch mit dem Rest der Stadt zusammen und ist bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar.“ – Dr. -Ing. Kai Werkhäuser, Senior Projektmanager
Das Projekt stellt an unsere Tunnelbauexpert*innen besondere fachliche Anforderungen: Im Abschnitt der bergmännischen Bauweise queren die Tunnelröhren die bautechnisch schwierigen Schichten des „Frankfurter Tons“. Diese werden in kurzen Abständen von Sanden in der Firste unterbrochen, die bis in den Ausbruchsquerschnitt hinein und stellenweise auch bis zur Tunnelsohle reichen können. Im Bereich der offenen Bauweise liegt das Tunnelbauwerk dagegen in quartären Sanden und Kiesen. Das Grundwasser steht etwa 3 bis 5 m unter Gelände an, so dass der Tunnel hier komplett im Grundwasser liegt.
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