Mittelalterliche Höhenburg
Die Burg Altena befindet sich auf einem Bergsporn im Märkischen Sauerland.
Die Stadt Altena beauftragt CDM Smith mit der Generalplanung und Projektsteuerung sowie Objekt- und Tragwerksplanung für den Schacht und das Eingangsgebäude.
Stadt Altena (Westf.)
Altena
Die Stadt Altena ist endlich auf kurzem Weg mit ihrem Wahrzeichen verbunden. Ein Erlebnistunnel mit Aufzug führt von der Innenstadt direkt hinauf zur Burg.
Die Burg Altena befindet sich auf einem Bergsporn im Märkischen Sauerland.
Um den Zugang zur Burg so schnell und barrierefrei wie möglich zu gestalten, wurde ein moderner Erlebnisaufzug gebaut.
Das Projekt gewann den 1. Preis in der Kategorie Barrierefreiheit – ein starkes Zeichen für innovative und inklusive Planung.
Der Erlebnisaufzug zur Burg Altena wurde im April 2014 nach 17 Monaten Bauzeit feierlich eröffnet.
Die Kommune beauftragte eine Ingenieurgemeinschaft unter Leitung von CDM Smith mit der Generalplanung des Erlebnisaufzugs Burg Altena.
Mittels Sprengvortrieb wurde dazu ein 90 m langer Stollen vorgetrieben (Querschnitt rund 16 m²), der in einem kavernenartigen Raum endet. Hier wurde mit dem Raise-Boring-Verfahren der 80 m tiefe Aufzugsschacht abgeteuft und per Sprengung auf den rechteckigen Querschnitt nachgerissen. Nach Abdichtung und Sicherung mit bewehrtem Spritzbeton folgte die mediale Ausrüstung des Stollens. Der vorgesehene museale Charakter erforderte dabei erhebliche Ausbauarbeiten aller TGA-Gewerke und zusätzliche Maßnahmen für die Medientechnik. Über ein neues Eingangsgebäude, den Erlebnisstollen und den neuen Aufzug ist die Altstadt nun direkt mit der Remise der Burg Altena verbunden.
Nach nur 17 Monaten Bauzeit bringt der neue Aufzug heute 15 Fahrgäste in rund 30 Sekunden zur Burg. Finanziert wurde das 7,2 Mio. EUR Bauprojekt von der Europäischen Union, dem Märkischen Kreis und dem örtlichen Energieversorger. Bauherr war die Stadt Altena.
Das Projekt gewann den ersten Preis beim Projekt-Wettbewerb 2014 der Ingenieurkammer-Bau NRW in der Kategorie „Barrierefreiheit“. Prämiert wurden Projekte, die auf vorbildliche Weise ingenieurtechnische Kreativität und deren Bedeutung für die Gesellschaft demonstrieren.
Die vorgestellten Projekte konkurrierten in vier Kategorien: Umweltgerechtes Bauen, Innovationen in der Barrierefreiheit, Nutzungsoptimierte Abläufe und Optimierung der Wirtschaftlichkeit. Den ersten Platz erhielt das Projekt „Erlebnisaufzug Burg Altena“ in der Kategorie „Barrierefreiheit“.
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Dr.-Ing. Kai Werkhäuser begleitet Projekte in den Bereichen Ingenieur- und Infrastrukturbau, Tunnelbau und Spezialtiefbau sowie Wasserhaltung- und aufbereitung.
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