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Construction site with metal reinforcements protruding from the ground, yellow excavator, and workers in safety vests.Construction site with metal reinforcements protruding from the ground, yellow excavator, and workers in safety vests.

Estrel Tower Berlin: Kombinierte Pfahl-Plattengründung

Berlins höchstes Hochhaus wächst in den Himmel – CDM Smith legte mit Baugrunduntersuchung und Gründungskonzept das Fundament dafür.

Auftraggeber

Estrel Tower Besitz GmbH & Co. KG

Standort

Berlin

Branchen

Ansprechpartner

Person in a dark blue suit and shirt standing outdoors with a blurred background.
Alexander Mühl
Bereichsleiter/Stellv. Geschäftsbereichsleiter

In Berlin entsteht ein neues Wahrzeichen

Ekkehard Streletzki ist Eigentümer des Estrel Hotels und des Estrel Congress Centers an der Berlin-Neuköllner Sonnenallee. Mit seinem jüngsten Projekt will er hoch hinaus: 176 Meter wird der neue Estrel Tower in den Berliner Himmel ragen und damit Berlins höchstes Hochhaus sowie Deutschlands höchstes Hotel sein. Entworfen vom Berliner Architekturbüro Barkow Leibinger soll das Bauwerk nach dem Standard LEED® Gold (Leadership in Energy and Environmental Design) zertifiziert werden.

Deutschlands höchstes Hotel

Mit 176 Metern wird der Estrel Tower das höchste Hotel Deutschlands und zugleich ein neues Wahrzeichen, das die Skyline Berlins nachhaltig prägt. Die Hoteleröffnung ist für 2026 geplant.

Kombinierten Pfahl-Plattengründung

CDM Smith entwickelte für den Estrel Tower ein innovatives Gründungskonzept mit 52 Großbohrpfählen und einer 3,60 m starken Bodenplatte.

Baugrunduntersuchung und Gründungskonzept

CDM Smith ist seit 2016 im Projekt beteiligt und für die Baugrunduntersuchung, die Baugrundbeurteilung sowie die Planung der Gründung verantwortlich. Nach intensiver Variantenuntersuchung fiel das Gründungskonzept knapp zugunsten einer kombinierten Pfahl-Plattengründung (KPP) aus, um größere Verformungen zu vermeiden.

 

Gründung besonders heraus­for­dernd

Im Zuge der Baugrund­un­ter­su­chung mit Bohrungen bis in 60 m Tiefe wurde unter den erwarteten und bekannten Sanden und Geschie­be­mer­geln in rund 50 m Tiefe auch eine selten erkundete Schicht der Holstein-Warmzeit durchteuft, die aufgrund ihrer Zusam­men­set­zung (organische Böden, Tone und Schluffe mit Schnecken, Flusssande und -kiese) im Rahmen der Setzungs­pro­gno­sen und Grün­dungs­pla­nung zu berück­sich­ti­gen war.

Der Nachweis der Kombi­nier­ten Pfahl-Plat­ten­grün­dung erfolgte in Kombination und auf Grundlage eines vom Trag­werks­pla­ner erstellten Trag­werks­mo­dells sowie eines von uns erstellten geotech­ni­schen Modells (G-Modell, erstellt mit PLAXIS®). Im Ergebnis sieht die Planung eine Kombinierte Pfahl-Plat­ten­grün­dung mit 52 Groß­bohr­pfäh­len (Länge: rund 20 m, Durchmesser: 1,80 m) und einer 3,60 m dicken Bodenplatte vor.

„Aufgrund der Mitnah­me­set­zun­gen an den anschlie­ßen­den Gebäuden haben wir uns für eine Kombinierte Pfahl-Plat­ten­grün­dung entschieden. Für Berliner Baugrund­ver­hält­nisse eher unge­wöhn­lich.“ - Alexander Mühl, Bereichsleiter Infrastruktur/ Geotechnik

 

Estrel Tower wächst in die Höhe

Anfang März 2025 feierte der Estrel Tower sein Richtfest – ein bedeutender Meilenstein für das Projekt, der im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Architektur begangen wurde. Mit der Eröffnung des Hotels im Jahr 2026 wird die Außen­ter­rasse der Skybar einen spek­ta­ku­lä­ren Blick auf die Skyline der Hauptstadt bieten.

Ansprechpartner

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Alexander Mühl

Bereichsleiter/Stellv. Geschäftsbereichsleiter

Als Experte für Infrastruktur und Geotechnik leitet er den gleichnamigen Geschäftsbereich am Standort Leipzig. Der Diplom-Ingenieur bringt umfassende Erfahrung aus nationalen und internationalen Projekten in die Geotechnik ein.

Dem Himmel entgegen: Der Estrel Tower im Bau

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