Die Wahl der besten Behandlungstechnik für PFAS hängt von verschiedenen standortspezifischen Faktoren ab. Es gibt verschiedene Verfahren, die PFAS-Verbindungen reduzieren oder vollständig entfernen können. Diese Technologien umfassen:
Granulierte Aktivkohle (GAC)
Ionenaustauscherharze (IX) (kombiniert mit destruktiven Methoden zur Behandlung der Regenerationsflüssigkeit)
Elektrochemische Behandlung
UV-reduktive Behandlung
Umkehrosmose (RO)
Granulierte Aktivkohle
Die Methode der GAC ist die am weitesten verbreitete Behandlungsmethode von PFAS. Dabei adsorbieren (binden) einige PFAS, wie Perfluoroctansäure (PFOA) und Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) an der Oberfläche der Aktivkohle und lassen sich so aus dem Wasser entfernen.
CDM Smith ist mit dieser Behandlungsmethode bestens vertraut. Wir unterstützen Sie bei dem Einsatz von GAC und der Aufbereitung oder Entsorgung von gebrauchter Aktivkohle, sobald diese ihren Zweck erfüllt hat. Während GAC besonders bei langkettigen PFAS zum Einsatz kommt, ist die Anwendung bei kurzkettigen PFAS-Verbindungen weniger wirksam.
Anionenaustausch (AIX)
Bei der Anionenaustauschertechnik (AIX) werden synthetische Harze, hergestellt aus Polymeren mit geladenen Gruppen, verwendet. Diese Harze halten die schädlichen Stoffe zurück und reinigen dadurch die Wässer. Durch verschiedene Faktoren kann die Leistung der AIX beeinflusst werden.
Wie GAC wurde AIX bereits erfolgreich an verschiedenen Projektstandorten eingesetzt. Forschungsergebnissen zufolge, eignen sich AIX auch zur Entfernung kurzkettiger PFAS.
Membrantechnologie
Obwohl die Methodik der Membrantechnologie nicht so weit verbreitet ist wie die der GAC oder des AIX, wurden Membrantechnologien auch auf ihre Fähigkeit zur Entfernung von PFAS hin untersucht. Die Umkehrosmose (UO) wird in industriellen Prozessen und auch bei der Aufbereitung von Trinkwasser eingesetzt. Die UO arbeitet mit einem Zweikammersystem. Das PFAS-belastete Wasser wird von der ersten Kammer durch eine Membran in die zweite Kammer gedrückt. In der ersten Kammer verbleibt ein Konzentrat mit PFAS. Die Nanofiltration bzw. Niederdruck-Umkehrosmose (LPRO) hat sich bei der Entfernung von PFAS, einschließlich kurzkettiger Verbindungen, ebenso bewährt.