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A curving embankment dam with a paved path, adjacent to a river and grassy fields.A curving embankment dam with a paved path, adjacent to a river and grassy fields.

Eine Wand macht dicht: Hochwasserschutz am Niederrhein

Für die Deichsanierung Wesel-Büderich übernahm CDM Smith die Ausführungs- und Tragwerksplanung, Bauüberwachung und ökologische Baubegleitung.

Auftraggeber

Deichverband Duisburg-Xanten

Standort

Kreis Wesel

Ansprechpartner

Person wearing a brown blazer and blue shirt, standing against a blurred background.
Lothar Heuser
Bereichsleiter

Deichsanierung  Wesel-Büderich

Für die Deichsanierung Wesel-Büderich übernahm CDM Smith die Ausführungs- und Tragwerksplanung, die Bauüberwachung und die ökologische Baubegleitung. Das Besondere an dem 17 Mio. EUR Sanierungsvorhaben: Auf 150 m Länge schützt eine mobile Wand im Notfall vor Hochwasser.

Drei-Zonen-Deich

Der alte Deich entsprach nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards und wurde vollständig abgetragen und als Drei-Zonen-Deich neu aufgebaut.

Schutz für Gebäude und Deich

Ein neuer Deichverteidigungsweg auf der Berme und eine mobile Hochwasserschutzwand schützen die angrenzenden Gebäude und halten Rheinpegel bis 14 m stand.

Ausgangslage 

Das Verbands­ge­biet des Deich­ver­bands Duisburg-Xanten liegt links­rhei­nisch auf dem Gebiet der Städte Duisburg, Moers, Wesel, Xanten, Rheinberg und Alpen. Der Banndeichab­schnitt Wesel-Büderich entsprach nicht mehr den anerkannten Regeln der Technik und musste zwingend saniert werden. Die Ausbauhöhe war zu gering, es fehlte ein Deich­ver­tei­di­gungs­weg und die Böschungen waren im Hoch­was­ser­fall nicht standsicher. Der seit dem 15. Jahrhundert bestehende Deich wurde bereits mehrfach erhöht, da in dem Salz­ab­bau­ge­biet bis heute großräumige Berg­s­en­kun­gen auftreten.

 

Sanierung und Hochwasserschutz

Da der erdbau­tech­ni­sche Zustand des Altdeichs und das Deichlager nicht mehr den heutigen Anfor­de­run­gen entsprachen, wurde der Deichkörper komplett abgetragen und als sogenannter Drei-Zonen-Deich neu aufgebaut. Dabei wurde der Deich zusätzlich erhöht, um für zukünftige Berg­s­en­kun­gen gewappnet zu sein. In den Bereichen mit land­sei­ti­ger Bebauung konzi­pier­ten unsere Expert*innen diese Deicher­hö­hung aufgrund des Platz­man­gels durch eine auskragende Spundwand mit Klin­ker­ver­klei­dung. Eine Einpha­sen­schlitz­wand, die bis in die Schichten des Tertiärs reicht, reduziert den Wasser­zu­fluss ins Hinterland.

Beim Rückbau des Deichs durfte die Deichlücke nur maximal 300 m betragen, um im Hochwasserfall die Lücke innerhalb von 24 Stunden provisorisch wieder schließen zu können.“ - Lothar Heuser, Projektmanager

Der neue Deich­ver­tei­di­gungs­weg verläuft auf einer land­sei­ti­gen Berme mit Kiesfilter und bei beengten Platz­ver­hält­nis­sen auf der Deichkrone. Um das Hotel­re­stau­rant „Wacht am Rhein“ direkt am Deich zu schützen, wurde eine 2,6 m hohe, mobile Hoch­was­ser­schutz­wand geplant und installiert, die im Hoch­was­ser­fall zweireihig aufgestellt wird und Rheinpegeln von bis zu 14 m Stand halten soll. Norma­ler­weise entspricht der Rheinwasserstand in Büderich einem Stand von etwa 4 m am Pegel Wesel.

Path beside embankment dam with brick and metal wall, leading to a building with greenery in the background.
Probeaufbau der 2-reihigen Hochwasserschutzwand vor dem Hotelrestaurant „Wacht am Rhein“

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