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Frankfurt skyline with tall buildings and Henninger Tower, surrounded by green areas and clear sky.Frankfurt skyline with tall buildings and Henninger Tower, surrounded by green areas and clear sky.

Ende eines Schwergewichts: Der Henninger Turm wird rückgebaut

CDM Smith plante und überwachte den Komplettabbruch des Henninger Turms im Stadtteil Sachsenhausen, der fünf Jahrzehnte die Frankfurter Skyline prägte.

Auftraggeber

ACTRIS Gründstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co., Henninger Turm Objekt KG

Standort

Frankfurt

Branchen

Ansprechpartner

Person in a dark suit and light blue shirt standing in front of a glass wall.
Knut Herzberg
Bereichsleiter

Komplettabbruch des Henninger Turms 

Fünf Jahrzehnte lang prägte der Henninger Turm die Frankfurter Skyline. Dann wurde er abgerissen. CDM Smith plante und überwachte den herausfordernden Komplettabbruch.

Frankfurts Skylinewahrzeichen

Über fünf Jahrzehnte prägte der Henninger Turm mit 120 m Höhe und 16.000 t gelagerter Gerste die Skyline von Frankfurt-Sachsenhausen.

Präziser Rückbau 

CDM Smith plante den Abbruch, entwickelte das Entsorgungskonzept und überwachte den Rückbau in drei sorgfältig abgestimmten Phasen.

Innovative Abbruchtechniken

Vom eingerüsteten Turmkorb bis zum Einsatz von Spinnenbaggern und SuperLongfront-Baggern – jeder Abschnitt des Siloturms wurde präzise demontiert.

Neues Leben für das Gelände

Im neuen Henninger Turm entstehen Wohnungen und Geschäftseinheiten. Das Gebäude greift in seiner Gestaltung das ursprüngliche Silo auf, besonders das markante „Fass“ auf dem Dach.

Über fünf Jahrzehnte prägte der Henninger Turm in Frankfurt-Sach­sen­hau­sen die Skyline der Stadt. Als höchster Getrei­de­silo der Welt konzipiert, lagerte die Brauerei Henninger in diesem Turm rund 16.000 t Gerste für die Bier­her­stel­lung. 2002 wurde der Braue­rei­be­trieb auf dem Gelände eingestellt und die Marken­rechte an den lokalen Konkur­ren­ten Binding verkauft. Zehn Jahre später begannen die Abbruch­ar­bei­ten des Henninger Turms.

CDM Smith plante den Abbruch, entwickelte das Entsor­gungs­kon­zept und überwachte den Rückbau. Oberste Prämisse war dabei, die Bevölkerung und die Arbeiter*innen sowie die umliegenden Gebäude zu schützen. Mit seiner Höhe von 120 m, einem Eigen­ge­wicht von über 17.300 t und seiner exponiert inner­städ­ti­schen Lage verlangte der Abbruch des Gebäudes besondere Sorgfalt. Auf der Basis mehrerer komplexer Einzel­sta­ti­ken und Teil­ab­bruch­pläne ließ sich die Baukon­struk­tion aus Siloturm, Turmschaft und dem einem Bierfass nach­emp­fun­de­nen Turmkorb in insgesamt drei Phasen abbrechen.

„Die verschiedenartigen Demontage- und Trennarbeiten für den Rückbau des Turms verlangten komplexe Einzellösungen in drei Phasen. Eine spannende Aufgabe.“Knut Herzberg, Bereichsleiter

Der obere Aufsatz in der Höhe von etwa 90 m bis 120 m wurde mit einem Gerüst vollständig eingehaust. Die oberen Plattformen wurden mit Betonsägen und Schneidbrennern in Einzelteile zerlegt und mit einem Raupenkran nach unten befördert. Ein auf fünf beweglichen Stahlarmen montierter 360° drehbarer Hydraulikbagger baute den Turmschaft aus Stahlbeton zurück. Bis zu drei solcher Spinnenbagger wurden auch für den Höhenabbruch der Silozellen zwischen 90 m und 45 m eingesetzt. Ab dieser Höhe übernahm ein SuperLongfront-Bagger die Abbrucharbeiten.

Heute entstehen auf dem ehemaligen Braue­r­ei­ge­lände neue Wohn- und Geschäfts­ein­hei­ten. Geschichte ist das alte Wahrzeichen jedoch nicht: Ein neuer Wohnturm mit einem drehbaren zylin­dri­schen Aufsatz lässt die Silhouette des ehemaligen Henninger Turms in neuem Glanz erstrahlen.

Ansprechpartner

Sie haben Fragen zu unseren Leistungen? Kontaktieren Sie unseren Experten.

Person in a dark suit and light blue shirt standing in front of a glass wall.

Knut Herzberg

Bereichsleiter

Dipl.-Geol. Knut Herzberg leitet den Bereich Umwelt in der Niederlassung Mannheim. Er ist Experte für die Themen Altlasten, Rückbau, Flächenrecycling und Deponien.

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