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Jeder Tropfen zählt - sichere Abwas­sera­blei­tung für Jordanien

Water Authority of Jordan Amman, Jordanien
Jordanien ist eines der wasser­ärms­ten Länder der Welt. CDM Smith unterstützt die Region dabei, das Wasser- und Abwas­ser­ver­sor­gungs­netz zu moder­ni­sie­ren.

Pro Person und Jahr verfügt das Königreich Jordanien über etwa 120 m³ Wasser und damit weit weniger als die definierte Wasser­ar­muts­grenze von 500 m³ pro Person und Jahr. Das hohe Bevöl­ke­rungs­wachs­tum und die vielen Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak verschärfen das Problem. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die jährlich verfügbare Wassermenge bei 1.900 m³ pro Kopf.

km
Länge der neuen Abwasserleitung
m
Leitungsdurchmesser
Mio
geschätzte Baukosten

Obwohl Jordanien über ein ausge­dehn­tes Vertei­lungs­netz verfügt, erreicht das Wasser nicht alle Gebiete. Grund hierfür ist neben der grund­sätz­li­chen Wasser­knapp­heit auch eine veraltete Infra­struk­tur mit teilweise erheblichen Leitungs­le­cka­gen. Um die Wasser­si­tua­tion in Jordanien zu verbessern, werden Lei­tun­gen und Kläranlagen saniert und ausgebaut und die Wieder­ver­wer­tung von gereinigtem Abwasser gefördert.

Derzeit verschärfen die vielen syrischen Flüchtlinge in Jordanien die Wasserknappheit. Die neue Abwasserleitung ist ein wichtiger Schritt, um die Wassersituation zu entschärfen.
Eric Kalmbach, Bereichsleiter DAE

In diesem Zusam­men­hang wird im Nordosten von Amman eine 20 km lange Abwasser-Druck­lei­tung von einer Pumpstation bis zur Kläranlage As-Samra neu gebaut. Die Wasser­be­hörde Jordaniens hat CDM Smith damit beauftragt, den Neubau fach­gut­ach­ter­lich zu begleiten. Für unseren Kunden werten wir die Angebote für die Liefer- und Bauleis­tun­gen aus und unter­stüt­zen ihn im Verga­be­pro­zess. Außerdem überwachen wir den Bau und Rohr­vor­trieb vor Ort und koor­di­nie­ren den Kontakt mit der Kredit­an­stalt für Wieder­auf­bau (KfW) in Frankfurt, die das Projekt finanziert. Die neue Abwas­ser­lei­tung ist ein wichtiger Schritt, um das Wasser­ma­nage­ment in Jordanien effizienter und damit zukunfts­fä­hi­ger zu machen.

Martin Schaber Martin Schaber
Unsere Projekte verlangen außergewöhnlichen Teamgeist und exzellente Kommunikation.

Wussten Sie schon?

Jordanien nimmt derzeit die meisten syrischen Flüchtlinge auf. Nach Schätzungen kommen auf die etwa 6,5 Mio. Einwohner Jordaniens mehr als 1,5 Mio. Flüchtlinge. Der Bedarf an Wasser hat sich dadurch dramatisch zugespitzt. Hinzu kommt die unzu­rei­chende Abwas­ser­ent­sor­gung. Die KfW Entwick­lungs­bank unterstützt Jordanien daher mit einem Gesamt­vo­lu­men über 660 Mio. EUR. Die Mittel werden insbe­son­dere für eine verbesserte Wasser- und Sani­tär­ver­sor­gung ausgegeben.

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