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Umwelt­ri­si­ko­be­wer­tung für ein Chemie­un­ter­neh­men in Slowenien

Cincarna Celje, Slowenien
Die chemische Verarbeitungsfirma Cinkarna mit Sitz in Celje sitzt auf ihren eigenen Altlasten. Nun beauftragte das Unternehmen CDM Smith damit, den Produktionsstandort sowie zwei Deponien umfassend auf Altlasten zu untersuchen und die Umweltrisiken zu bewerten.

Schon im Jahr 1873 ging in Celje die erste Zinkhütte in Betrieb. Heute befinden sich auf dem Gelände zwei große Deponien und der Produk­ti­ons­stand­ort von Cinkarna, einer der größten Chemie­pro­du­zen­ten in Slowenien. Das Problem: Cinkarna sitzt auf seinen eigenen Altlasten. Denn aufgrund der Vornutzung ist das gesamte Areal mit Schwer­me­tal­len konta­mi­niert, die teilweise als krebs­er­re­gend gelten und mit dem Grundwasser ausgetragen werden.

ha
untersuchte Fläche
untersuchte Proben
untersuchte organische und anorganische Stoffparameter

Aus diesem Grund beauftragte Cinkarna CDM Smith mit einer umfassenden Risi­ko­prü­fung für den Standort. Unsere Experten bestimmten das Risiko, das von den Deponien und Altlasten für Flora, Fauna und die Anwohner und Mitarbeiter vor Ort ausgeht, analy­sier­ten die vorhandenen Daten zu Boden- und Grund­was­ser­un­ter­su­chun­gen und entwi­ckel­ten ein stand­ort­spe­zi­fi­sches Unter­su­chungs­kon­zept mit 16 neuen Grund­was­ser­brun­nen, um Datenlücken zu schließen. Nach Auswertung von zahlreichen Boden- und Grund­was­ser­pro­ben auf eine Vielzahl möglicher Umwelt­schad­stoffe arbeiteten wir Hand­lungs­emp­feh­lun­gen  aus und leiteten mögliche Sicherungs- und Sanie­rungs­va­ri­an­ten ab. Dabei legten wir das deutsche Bundes­bo­den­schutz­ge­setz (BBodSchG) zugrunde, da die slowenischen Umweltrichtlinien derzeit noch entwickelt werden und sich an den deutschen und österreichischen Bestimmungen orientieren. Unsere Empfehlungen erörterten wir mit dem slowe­ni­schen Umwelt­mi­nis­te­rium und unter­stüt­zten unseren Kunden darin, in einen trans­pa­ren­ten Dialog mit der Öffent­lich­keit zu treten. 

Mit unseren Leistungen stellen wir sicher, dass von den Altlasten keine Umwelt­ri­si­ken ausgehen und die bindenden EU-Regularien erfüllt werden können.
Ole Henseler, Projektmanager

Das Projekt ist aus mehreren Gründen heraus­for­dernd: So wurden die Flächen um die Deponien Bukovzlak und Za Travnikom zwar vereinzelt, aber nicht engmaschig auf Altlasten untersucht. Außerdem existieren in Slowenien noch keine Vorgaben für die Umwelt­ri­si­ko­be­wer­tung. Diese Lücken schließen wir mit unseren umfang­rei­chen Kenntnissen zum Stoff­ver­hal­ten in Boden und Grundwasser und mit unseren Erfahrungen zur Anwendung und Entwicklung der einschlä­gi­gen Umwelt­ge­setz­ge­bung in den euro­päi­schen Ländern.

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Mein Ansporn ist es, die Interessen aller Beteiligten in Einklang zu bringen - auch in schwierigen Gemengelagen.

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