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Dringliche Sicherungsarbeiten der ehemaligen Kupferminen Avoca

Department of Communications, Climate Action and Environment Irland
Über 250 Jahre lang wurde in dem Berg­bau­ge­biet Avoca Kupfer gefördert. 1982 wurden die Minen endgültig geschlossen. CDM Smith arbeitet seit 2005 am Standort, erstellt Machbarkeits- und Managementstudien, führt Umweltuntersuchungen durch und konzipiert Sicherheits- und Sanierungsmaßnahmen.

Das Berg­bau­ge­biet Avoca befindet sich in den östlichen Ausläufern des Gebirgs­zu­ges der Wicklow Mountains, 55 km südlich von Dublin. Mit Unter­bre­chun­gen wurden dort über 16 Mio. Tonnen Kupfer- und Pyriterz gefördert und vor Ort zu Kupfer­kon­zen­trat weiterverarbeitet.  Die Gewinnung von Boden­schät­zen hat ökologische Altlasten hinter­las­sen, zu denen drei Tagebau sowie zahlreiche Schächte und Stollen, Abraum­hal­den und 25 Gruben­schacht­ge­bäude und Tragwerke zählen. Das Ablauf­was­ser aus dem Bergwerk ist sauer und metall­be­las­tet, wodurch die Wasser­qua­li­tät in dem Fluss Avoca beein­träch­tigt wird.  

Jahre in Betrieb
Schächte und Stollen
Jahr der Schließung

Die dring­lichs­ten Sanie­rungs­ar­bei­ten betreffen die Abraumkippe Tigroney, die sich westlich einer Bahnstrecke und am Fuße des Berg­bau­ge­bie­tes East Avoca befindet. Das Gebiet hat in den verschie­de­nen Phasen des Schacht­be­trie­bes mehreren Zwecken gedient und ist mit einer geschätzten durch­schnitt­li­chen Tiefe von 2 m mit Abraum­ma­te­rial bedeckt. Das Abraummaterial verschlechterte die Wasserqualität des nahe gelegenen Avoca Flusses, etwa durch einen sauren Ober­flä­chen­was­ser­ab­fluss und die Einsi­cke­rung von hohen Metall­ge­hal­ten.

Auf der Grundlage der 2015 eingeholten Bauge­neh­mi­gung sind nunmehr Arbeiten im Gange, um das Kippen­ge­lände zu begradigen und zu versiegeln und die Ober­flä­chen­ent­wäs­se­rung um die versiegelte Fläche herum in den Fluss umzuleiten. Außerdem werden eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, die zur Erhaltung der Berg­bau­re­likte an dem Standort dienen.

Meine Aufgabe ist es, unseren Kunden die größtmögliche Qualität zu sichern - auch bei komplexen Sanierungsprojekten wie den Avoca-Kupferminen.
Ruairi o'Carroll, Projektmanager

Bereits 2008 hat das Department of Communications, Climate Action and Environment CDM Smith damit beauftragt, eine Mach­bar­keits­stu­die und Wirt­schaf­tss­pla­n für den Standort zu erarbeiteten. Derzeit begleiten und überwachen wir die Umsetzung der damaligen Empfehlungen. Die Arbeiten werden in aufeinander abge­stimm­ten Phasen durch­ge­führt und umfassen unter anderem die Altlastenbeseitigung  und Reduzierung der Schadstoffexposition, die Sicherung von Stollen, Schächten und anderen Zugängen zu den Schacht­be­trie­ben sowie Konservierungsarbeiten des schützenswerten kulturellen Erbes.

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