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Erlebnisaufzug Burg Altena

Stadt Altena Altena, Nordrhein-Westfalen
Die Stadt Altena ist endlich auf kurzem Weg mit ihrem Wahrzeichen verbunden. Ein Erlebnistunnel mit Aufzug führt von der Innenstadt direkt hinauf zur Burg.

Der Fußweg von der Altstadt hinauf zur Burg Altena ist beschwer­lich. Um zu verbinden, was zusam­men­ge­hört, beauftragte die Kommune eine Inge­nieur­ge­mein­schaft unter Leitung von CDM Smith mit der Gene­ral­pla­nung des Erleb­nis­auf­zugs Burg Altena.

Jahre alt ist die Burg
eröffnet als älteste ständige Jugendherberge der Welt
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Aufzugtiefe

Mittels Sprengvortrieb wurde dazu ein 90 m langer Stollen vorgetrieben (Querschnitt rund 16 m²), der in einem kavernenartigen Raum endet. Hier wurde mit dem Raise-Boring-Verfahren der 80 m tiefe Aufzugsschacht abgeteuft und per Sprengung auf den rechteckigen Querschnitt nachgerissen. Nach Abdichtung und Sicherung mit bewehrtem Spritzbeton folgte die mediale Ausrüstung des Stollens. Der vorgesehene museale Charakter erforderte dabei erhebliche Ausbauarbeiten aller TGA-Gewerke und zusätzliche Maßnahmen für die Medientechnik. Über ein neues Eingangsgebäude, den Erlebnisstollen und den neuen Aufzug ist die Altstadt nun direkt mit der Remise der Burg Altena verbunden.

Die größten Heraus­for­de­run­gen waren keine technischen, sondern die Logistik. ​Hier in der Fußgän­ger­zone von Altena, wo überhaupt kein Platz ist.
Michael Löffler, projektmanager

Nach nur 17 Monaten Bauzeit bringt der neue Aufzug heute 15 Fahrgäste in rund 30 Sekunden zur Burg. Finanziert wurde das 7,2 Mio. EUR Bauprojekt von der Euro­päi­schen Union, dem Märkischen Kreis und dem örtlichen Ener­gie­ver­sor­ger. Bauherr war die Stadt Altena. 

Das Projekt gewann den ersten Preis beim Projekt-Wettbewerb 2014 der Inge­nieur­kam­mer-Bau NRW in der Kategorie „Barrie­re­frei­heit“. Prämiert wurden Projekte, die auf vorbild­li­che Weise inge­nieur­tech­ni­sche Kreativität und deren Bedeutung für die Gesell­schaft demons­trie­ren.

Michael Loeffler Image Michael Loeffler Image
listen. think. deliver. Das passt perfekt zu diesem Projekt.
Tätigkeitsfelder

Auszeichnung 

Mit dem Projekt-Wettbewerb der Inge­nieur­kam­mer-Bau NRW wurden Projekte vorgestellt, die auf vorbild­li­che Weise inge­nieur­tech­ni­sche Kreativität und deren Bedeutung für die Gesell­schaft demons­trie­ren. Die Beiträge konkur­rier­ten in vier Kategorien: Umwelt­ge­rech­tes Bauen, Inno­va­tio­nen in der Barrie­re­frei­heit, Nutzungs­op­ti­mierte Abläufe und Optimierung der Wirt­schaft­lich­keit. Den ersten Platz erhielt das Projekt „Erleb­nis­auf­zug Burg Altena“ in der Kategorie „Barrie­re­frei­heit“.

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Kein Ding ohne Ing.
Erlebnisaufzug Altena
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Rainer Steffen Rainer Steffen
Hochbau, Tiefbau, Tunnelbau und Schachtbau in einem Projekt. Das war sehr spannend.
Rainer Steffen
Technischer Spezialist
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